Usedom Hotels – eine ganze Insel Naturparks, Urlaub und Hotels


Die Ostseeinsel Usedom ist eine der beliebtesten Urlaubsregionen Deutschlands. Viele Usedom Hotels wissen das und bieten Ihnen hier zahlreiche Ferienangebote, Urlaubsarrangements und Kurzreisen sowie Pauschalen in Usedom Hotels.


Die Insel Usedom weist eine Gesamtfläche von 445 km² auf. Sie trennt das Stettiner Haff von der offenen Ostsee. Ihre Nachbarinseln sind Rügen im Nordwesten und Wollin im Osten. Mit einem Flächenanteil von 354 km² ist Usedom die zweitgrößte deutsche Insel. Der südöstliche Teil bei Swinemünde steht unter polnischer Verwaltung und umfasst 91 km².


Als natürlich vorgegebene Grenzen hat die Insel Usedom das Stettiner Haff im Süden und die Ostsee im Norden, den Peenestrom im Westen sowie die Swine im Osten. Die Ausbildung der Küste rund um die Insel ist sehr unterschiedlich. Zur Ostseeseite hin bildet Usedom eine rund 42 km lange, nahezu gerade Küstenlinie mit flachen, steinfreien Sandstränden, die von kurzen Steilabschnitten unterbrochen werden. Das Ufer an der Inselseite zum Festland, das sogenannte "Achterwasser", ist durch kleine Buchten und Halbinseln wesentlich stärker gegliedert und daher auch abwechslungsreicher.


Geologisch betrachtet ist Usedom Teil eines Endmoränenbogens aus der Weichseleiszeit vor rund 15.000 Jahren; Relikte der ehemaligen Vergletscherung wie z.B. Findlinge sind über die ganze Insel verstreut. Auch die Geländeformen belegen das frühere Vorhandensein von skandinavischem Eis. Das Inselinnere wird bestimmt durch eine vielfältige, leicht hügelige Endmoränenlandschaft mit Wäldern, Binnenseen und Nieder- bzw. Hochmooren.


Auch Landschaftlich hat die Insel Usedom viel zu bieten. Hauptbaumart auf der Insel Usedom ist die Buche, daneben wachsen noch Kiefern, Eichen, Erlen und Birken. Auf nährstoffarmen Böden haben sich Trocken- und Magerrasen entwickelt. Landwirtschaftlich genutzte Flächen gibt es v.a. auf den Halbinseln "Wolgaster Ort" und "Usedomer Winkel".


Im Hinblick auf die vorhandene Fauna zählt die Insel mit über 280 Arten zu den vogelreichsten Gebieten Deutschlands. Charakteristisch sind Graureiher, Kraniche und Weißstorch, auch der Seeadler und 10 weitere Greifvogelarten brüten hier regelmäßig. Daher trifft man auch viele Ornithologen auf der Insel Usedom.


Aufgrund der artenreichen Tier- und Pflanzenwelt wurde bereits 1925 das erste Naturschutzgebiet ausgewiesen (NSG Peenemünder Haken, Struck und Ruden). Ab 1961 folgten noch 11 andere geschützte Gebiete, bis die gesamte Insel Usedom im Dezember 1999 offiziell zum Naturpark erklärt wurde.


Auf Usedom herrscht ein gemäßigtes Kontinentalklima mit einem deutlichen atlantischen Einfluss; dieser bewirkt relativ milde Winter und durch den kühlenden Seewind nicht zu heiße Sommer. Mit durchschnittlich 1.900 Sonnenstunden/Jahr gehört die Insel zu den sonnigsten Regionen Deutschlands, die jod- und salzhaltige Seeluft trägt zusätzlich zu einem gesunden Reizklima bei. Die Insel Usedom wird auch als Sonneninsel Usedom bezeichnet.


Die Geschichte Usedoms geht weit zurück. Die ältesten menschlichen Spuren auf Usedom werden der Jungsteinzeit zugeordnet, aus der Bronzezeit stammen der Burgwall auf dem Golm und die Reste von mehr als 90 Siedlungen. Nach dem Abzug der Germanen besiedelten Slawen ab dem Jahr 700 die Insel und gründeten eine Burgsiedlung ("Urbs Osna"), die 1119 von Dänen zerstört wurde. Bei der Missionierung durch Bischof Otto von Bamberg wird 1125 erstmals die Bezeichnung "Uznoimia" für eine Siedlung im Südwesten genannt. Daraus entwickelte sich über Uznam, Uzdem und Usedum der heutige Name der Insel Usedom.


Im Jahr 1298 erhielt der Ort Usedom das Stadtrecht. Im Mittelalter gehörte ein Großteil der Insel zu einem Kloster, durch die Reformation ging der Besitz 1535 an das Herzogtum Pommern über. Nach der schwedischen Herrschaft (1648-1729) kam Usedom endgültig zu Preußen, was großen wirtschaftlichen Aufschwung bedeutete.


Im 19. Jahrhundert begann zunächst 1825 in Heringsdorf der Badebetrieb, durch die wachsende Bedeutung der Seebäder wurde 1876 eine Bahnlinie von Berlin nach Ahlbeck eröffnet. Dadurch konnte sich vor allem die Insel als Reiseziel und für Urlauber und Feriengäste entwickeln. Der letzte Überrest dieser Strecke ist die beeindruckende Ruine der stählernen Hubbrücke bei Karnin, ein europaweit einzigartiges Industriedenkmal.


Heute verkehrt die "Usedomer Bäderbahn" im Stundentakt (in der Hauptsaison 30-Minuten-Takt) zwischen Wolgast, Peenemünde und Ahlbeck bis ins polnische Swinemünde, zwischen Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin fährt zusätzlich eine kleine, gemütliche Bimmelbahn. Sie bringt Urlauber und Feriengäste zu den Usedom Hotels und den zahlreichen Attraktionen und Ausflugsmöglichkeiten der Insel Usedom.


Die flachen, bis zu 70 m breiten Sandstrände der Ostseeküste und die würzige Seeluft haben die Bäder berühmt gemacht. Jedes Jahr kommen mehr Urlauber und Gäste aus der Ganzen Welt in die zahlreichen Usedom Hotels. Die sehr gute Wasserqualität und die gesonderte Ausweisung von Textil-, FKK- und Hundestrand garantieren ungetrübten Badespaß und Wassersport (Angeln, Segeln, Kite-Surfen, Tauchen, Windsurfen, Wasserski). Für die vielen Urlaubsgäste ist im Laufe der Zeit eine große Auswahl an Übernachtungsmöglichkeiten entstanden, vom Campingplatz über Ferienwohnungen/-häuser und Pensionen bis hin zu Hotels in allen Preislagen und Kategorien. Entsprechend dem Bädergedanken ist v.a. in Hotels eine Zunahme der Spa- und Wellness-Angebote zu verzeichnen. Ein Besonderes Haus ist hier das KAISER SPA HOTEL ZUR POST in Bansin.


Einige Badeorte haben sich für Werbezwecke zu Gruppen zusammengeschlossen und bezeichnen sich als "Kaiserbäder" (Ahlbeck, Heringsdorf, Bansin), "Bernsteinbäder"(Zempin, Ückeritz, Koserow, Loddin) und "Inselbäder" (Zinnowitz, Karlshagen, Trassenheide). Hier steht die Vermarktung der Usedom Hotels im Vordergrund.

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